Webnagel
 

Daniel Nagel

Informatiker, B.Sc.

Daniel Nagel

Berufserfahrung

Seit über 25 Jahren helfe ich mittelständischen und großen Unternehmen dabei, online erfolgreicher zu sein – und insbesondere mehr Leads und Neukunden zu gewinnen. In dieser Zeit habe ich mehr als 300 Kundenprojekte begleitet und umgesetzt. Mein Schwerpunkt liegt auf strategischer Beratung und praktischer Umsetzung: Ich entwickle nicht nur die passenden Lösungen, sondern setze sie auch direkt um. Das betrifft vor allem Suchmaschinen-Optimierung (SEO), bessere Nutzerfreundlichkeit (Usability) sowie gezielte Maßnahmen für höhere Umsätze und eine nachhaltige Gewinnung neuer Kunden. Als Gesellschafter von zwei Internetagenturen finden mein Team und ich für jedes Unternehmen die richtige digitale Strategie – einfach, verständlich und wirkungsvoll.

Qualifikation & akademischer Hintergrund

Universität Bielefeld

  • Forschungsbereich: Spitzenforschung im Exzellenzcluster Center for Cognitive Interaction Technology
  • Arbeitsgruppe: Neuroinformatik unter der Leitung von Prof. Dr. Helge Ritter
  • Abschluss: B.Sc., Naturwissenschaftliche Informatik

Eigene Werkzeuge für die Website-Optimierung

Für meine Abschlussarbeit an der Universität Bielefeld entwickelte ich eine webbasierte Anwendung zur Conversion- und Usability-Optimierung mit Eye-Tracking. Sie führt Blickbewegungen, Klicks und Scrollverhalten zusammen und macht sichtbar, wie Menschen eine Website nutzen.

Zur Eigenentwicklung gehören ein Conversion-Tracker, ein Verfahren zur Synchronisierung der Aufzeichnungen, eine XML-Schnittstelle mit Auswertung und ein Responsive-Resizer für unterschiedliche Website-Ansichten. Das verbindet meinen akademischen Hintergrund mit dem, was mich als Selbstständigen antreibt: Nutzer verstehen und Websites praktisch verbessern.

In der Praxis erprobt: Mit einer Studie untersuchte ich die Auffindbarkeit eines Telefonbuttons auf einer Kanzleiwebsite.

Meine Eigenentwicklungen im Detail
  • Conversion-Tracker: Erfasst unter anderem Klicks auf definierte Kontaktlinks mit Zeitstempel – auch ohne Eye-Tracker.
  • Synchronisierung über visuelle Reize: Ein erkennbares Blickmuster ermöglicht die zeitliche Zuordnung getrennter Aufzeichnungen von Webanwendung und Eye-Tracker. Das Verfahren berücksichtigt eine angenommene Reaktionslatenz; es ist keine millisekundengenaue Hardware-Synchronisation.
  • XML-Schnittstelle und Webauswertung: Ein gemeinsames Austauschformat führt Daten unterschiedlicher Eye-Tracker zusammen. Die Anwendung erzeugt Blickpfade und Auswertungen zuvor festgelegter Website-Bereiche.
  • Responsive-Resizer: Stellt mobile Website-Ansichten an definierten Breakpoints auf einem Desktopbildschirm dar. So lassen sich verschiedene Layouts und gescrollte Inhalte untersuchen – nicht die Bedienung eines in der Hand gehaltenen Smartphones.

Quelle: Daniel Nagel (2020), Entwicklung einer webbasierten Anwendung zur Conversion- & Usability-Optimierung von Internetseiten im Responsive Webdesign mit Eye-Tracking. Bachelorarbeit, Naturwissenschaftliche Informatik, Universität Bielefeld, Kapitel 3. Der qualitative Testlauf diente der Erprobung des Systems, nicht einem repräsentativen Wirksamkeitsnachweis.

Blickbewegungsanalyse und Usability-Studien

Bereits 2001 kam ich im Studium an der Universität Bielefeld erstmals mit Eye-Tracking-Studien in Kontakt. Mich interessierte vor allem, wie sich damit Websites verbessern lassen: Was nimmt die Zielgruppe wahr? Wo fehlt Orientierung? Und was erschwert die Kontaktaufnahme oder den Kauf?

Weil diese Fragen unmittelbar zu meiner Selbstständigkeit und der Arbeit an Kundenwebsites passten, vertiefte ich mich in Blickbewegungsanalyse und Usability. Mein fachlicher Weg führte mich dabei auch in das Umfeld der Arbeitsgruppe Neuroinformatik und später des Exzellenzclusters Kognitive Interaktionstechnologie (CITEC).

Heute arbeite ich mit eigenen Eye-Tracking-Systemen. Mein Ziel ist dabei dasselbe geblieben: Zielgruppen besser verstehen, die Benutzerführung prüfen und Websites gezielt optimieren. Eye-Tracking ist dafür ein Werkzeug – entscheidend sind die Verbesserungen, die sich daraus für Ihre Website ableiten lassen.

Daniel Nagel mit einem kopfgetragenen Eye-Tracking-System
EyeLink II Head-Mounted Eye Tracker
Blickbewegungsverläufe auf einer Website:
Eye-Tracking-Heatmap der Website von Simone Kriebs
Heatmap: Verteilung der visuellen Aufmerksamkeit.

Kooperationen & Forschung

  • Universität Bielefeld (MEDIABLIX – IIT GmbH)
  • Universität Rhein-Waal (Usability-Labor, Prof. Kai Essig)

Mitgliedschaften, Zusammenarbeit und Qualifikationen

go-digital

Förderung ist ausgelaufen

User Experience Lab

Zusammenarbeit im Bereich Usability

German UPA – Profil von Daniel Nagel

Mitgliedschaft im Berufsverband

Google Partner

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